Willkommen auf den Seiten der TPSK von 1925 e.V.Abteilung Segeln - Wissenswertes |
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Führerscheine und Befähigungsnachweise | ![]() | Amtliche
Erlaubnis zum Führen eines Sportfahrzeugs auf Bundeswasserstraßen im
Geltungsbereich der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung zu nicht
gewerblichen Zwecken. Es wird unterschieden, ob der Inhaber ein
Motorboot, ein Segelboot oder ein Surfbrett führen darf. Ab einer
Leistung an der Schraube von mehr als 3,68 kW (5 PS) ist der SBF Binnen
(Motor) Pflicht. Der Führerschein berechtigt zum Führen von Fahrzeugen
mit einer Länge über Alles (LüA) ohne Ruder und Bugspriet von unter 15
Meter. Für Segelboote ohne Motor gibt es in Deutschland keine bundesweit geregelte Führerscheinpflicht. Landesrechtlich geregelte Führerscheinpflichten gibt es – auch außerhalb von Bundeswasserstraßen, etwa auf Binnenseen – zum Beispiel für die Gewässer in Berlin (ab 3 m² Segelfläche) und im Bundesland Sachsen (ab 6 m² Segelfläche). Für den Bodensee ist ab 12 m² Segelfläche das Bodenseeschifferpatent D vorgeschrieben. Im Übrigen ist es Sache der Eigentümer (z. B. Stadtverwaltung) eines Gewässers, eine Führerscheinpflicht zu erlassen. Außerdem verlangen viele gewerbliche Bootsverleiher die Vorlage des Führerscheins. http://de.wikipedia.org | ||||||||||||||||||
Der
SBF See ist die amtliche Fahrerlaubnis zum Führen von motorisierten
Booten, welche für Sport- und Freizeitzwecken gebaut wurden,[1] im
Geltungsbereich der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, d. h. auf den
Seeschifffahrtsstraßen (3-Seemeilen-Zone und Fahrwasser innerhalb der
12-Seemeilen-Zone). Er ist vorgeschrieben beim Führen von Fahrzeugen
mit einer Leistung an der Schraube von mehr als 3,68 kW. Anders als in
der Binnenschifffahrt gibt es keine Beschränkung der Rumpflänge des
Bootes. Der Sportbootführerschein See schließt den
Sportbootführerschein Binnen nicht ein und setzt den Besitz des
Sportbootführerschein Binnen auch nicht voraus. http://de.wikipedia.org | ||||||||||||||||||||
Der
SKS ist ein weiterführendes Befähigungszeugnis (Zertifikat). Ausbildung
und Prüfung ist abgestimmt auf das Führen von Yachten mit Motor und
unter Segel in Küstengewässern (alle Meere bis 12 sm Abstand von der
Festlandküste). Der Sportküstenschifferschein ist ein reiner
Befähigungsnachweis und erweitert nicht die Berechtigungen, welche man
mit dem Sportbootführerschein See (SBF See) erworben hat, d. h. für das
gewerbliche Führen einer Yacht ist der SKS nicht ausreichend. Für das
Chartern einer seegängigen Yacht genügt der Sportbootführerschein See,
wobei jedoch einige Vercharterer abhängig vom Revier auf dem Nachweis
von Kenntnissen auf dem Niveau des SKS bestehen. Außerdem kann der SKS
als Befähigungsnachweis eine Rolle bei einem Seeunfall und der damit
verbundenen Untersuchung durch die Bundesstelle für
Seeunfalluntersuchung und einem vielleicht folgenden gerichtlichen
Prozess spielen. Der Prüfungsstoff des SKS ist deutlich umfangreicher als der des SBF See. http://de.wikipedia.org | ||||||||||||||||||||
![]() | Der
SSS ist ein weiterführendes Befähigungszeugnis (Zertifikat).
Ausbildung und Prüfung ist abgestimmt auf das Führen von Yachten mit
Motor und unter Segel in küstennahen Seegewässern (alle Meere bis 30 sm
sowie die gesamte Ost- und Nordsee, Ärmelkanal, Bristolkanal, Irische
und Schottische See, Mittelmeer und Schwarzes Meer). Dieser
Führerschein ist zum Führen gewerblich genutzter Sportboote, im Küstenbereich bis 12sm, mit maximal 12 Mann Besatzung und von Traditionsschiffen
mit 15 bis 25 m Rumpflänge und mehr als 25 Mann Besatzung in
küstennaher Fahrt (bis 12 sm Küstenabstand) vorgeschrieben. Im Falle
der nichtgewerblichen Nutzung eines Sportbootes ist der Schein
freiwillig. Der Prüfungsstoff des SSS ist nochmals deutlich umfangreicher als der des SKS. http://de.wikipedia.org | |||||||||||||||||||
![]() | Der SHS ist das amtliche Zertifikat und ein weiterführendes
Befähigungszeugnis zum Führen von Yachten sowie Ausbildungs- und
Traditionsschiffen „mit Antriebsmaschine“ oder „mit Antriebsmaschine
und unter Segel“ in der weltweiten Fahrt (alle Meere). Der SHS ist für
die gewerbliche Nutzung von Sportbooten im Fahrtbereich über 12 sm Küstenabstand vorgeschrieben. Im privaten Bereich ist der Erwerb freiwillig. http://de.wikipedia.org | |||||||||||||||||||
Funkzeugnisse | ![]() | Das
UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk -UBI- ist gemäß
der Regionalen Vereinbarung über den Binnenschifffahrtsfunk sowohl für
die Berufs- als auch für die Sportschifffahrt gültig. Es berechtigt zum Betrieb von UKW-Funkanlagen in der Binnenschifffahrt und ist für den Schiffsführer vorgeschrieben, sobald eine ATIS-fähige UKW-Funkanlage an Bord ist. http://de.wikipedia.org | ||||||||||||||||||
![]() | Ein Beschränkt gültiges Funkbetriebszeugnis beziehungsweise Short Range Certificate (SRC) berechtigt zum Betrieb von UKW-Funkanlagen
im Bereich des Seefunks und ist für den Schiffsführer vorgeschrieben, sobald eine GMDSS-fähige
UKW-Funkanlage an Bord ist. Das Zeugnis ist für den Funkbetrieb an Bord von Schiffen unter deutscher Flagge international gültig. http://de.wikipedia.org | |||||||||||||||||||
![]() | Das Allgemeines Funkbetriebszeugnis beziehungsweise Long Range Certificate (LRC) berechtigt neben dem Betrieb einer UKW-Seefunkanlage zum Betrieb von allen Seefunkanlagen
und ist für den Schiffsführer vorgeschrieben, sobald eine GMDSS-fähige
Kurz- oder Grenzwellen-Seefunkanlage oder eine
Inmarsat-Satellitenanlage an Bord ist. Das Zeugnis ist international gültig. http://de.wikipedia.org | |||||||||||||||||||
Sachkundenachweis | ![]() | Für den Erwerb und Transport pyrotechnischer Seenotsignale verlangt der Gesetzgeber den Nachweis einer Sach- und Fachkunde. Und als Skipper im Küstenbereich und auf hoher See empfiehlt es sich, mit dem Umgang von Seenotsignalmitteln, pyrotechnischer Munition und der Signalpistole vertraut zu sein. |